Aktuelles

Dezember 2022

Wie überwintern die Bienen?

Die meisten der rund 560 Wildbienenarten leben nur einjährig und sterben nach der Eiablage. Die Ausnahme von der Regel bilden Hummeln, die Blauschwarze Holzbiene und die Keulhornbiene. 

Während es sich Honigbienen gemeinschaftlich im Bienenstock „gemütlich“ machen, müssen Wildbienen im Herbst und Winter ohne ein großes Volk auskommen.

Solitär lebende weibliche Wildbienen suchen sich für ihre Brutzellen im Boden, im Altholz, in Pflanzenstängeln, in Mauerritzen oder anderen Hohlräumen geeignete Plätze für den Nachwuchs. Wenn das Weibchen eine Stelle ausgewählt hat, legt sie ihre Eier in einzelnen Brutkammern darin ab, versieht jede mit genügend Proviant und verschließt die Zellen schließlich. Die Larven entwickeln sich bereits nach wenigen Tagen und verpuppen sich schnell in der Zelle. In diesem Stadium überwintert der Nachwuchs. Wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr die Natur erwärmen, schlüpft die neue Generation der Wildbienen aus ihren Brutzellen heraus.

Bei den Hummeln sieht das wieder anders aus! Sie leben, wie die Honigbiene auch, in einem Volk. Allerdings ist ihr Volk wesentlich kleiner, etwa 100 Hummeln zählt ein Hummelvolk. Bis Spätherbst sterben alle Hummeln, bis auf die Jungköniginnen. Diese suchen sich Überwinterungsmöglichkeiten wie zum Beispiel verlassene Mäusenester. Die überlebenden Jungköniginnen gründen dann im Frühjahr eines jeden neuen Jahres ihr eigenes Volk, sodass der Zyklus erneut seinen Lauf nimmt. 

Erneut motiviert durch ein Qualifikationsseminar der Evangelisch-Lutherischen Kirche möchten wir auch im Jahre 2023 unser Projekt „Brunsbüttel blüht auf“ weiter fortsetzen. Wildbienen sind sehr standortstreu und brauchen unsere Hilfe !

Schenken Sie uns erneut Ihr Vertrauen und unterstützen Sie uns mit einem Blühpatenvertrag 2023.

September 2022

Der Herbst kommt..

Ein wunderschöner Sommer mit vielen Sonnenstunden und nur wenigen Niederschlägen neigt sich dem Ende.

Besonders freuen wir uns jetzt über die blühenden Sonnenblumen auf unserer Blühfläche. Es gibt immer Hummeln zu beobachten, da diese auch bei niedrigen Temperaturen und Regen fliegen.

Auch unser letztes Schleiereulenkind hat Anfang September das Nest verlassen und die nächtlichen Besuche der Igel läuten den Herbst ein.

August 2022

Die Ernte geht voran

Wir nutzen den sonnigen August für unsere Getreideernte.

Der "wilde Wein"

Der „Wilde Wein“ an unserem Hof stellt mit seinen winzigen gelben Blüten eine wunderbare Bienenweide da, weil er sowohl einen hohen Nektar- als auch Pollenwert für die Insekten besitzt.

Unsere Blühwiese

Der 3.Abschnitt unserer Blühfläche blüht im Moment besonders schön und lädt zu einem Beobachtungsspaziergang ein.

Wichtig im Sommer..

An diesen heißen Sommertagen sollten wir unbedingt an Tränken für die Insekten- und Vogelwelt denken. Gut geeignet sind flache Teller oder Schalen. In diese kann man zum Landen beispielsweise kleine Zweige, Steinchen, Blätter oder Moos legen.

Juli 2022

Es summt und brummt...

…bei „Brunsbüttel blüht auf“.

Die Niederschläge der letzten Wochen reichten für eine gute Entwicklung unserer Blühfläche.

Nachdem der Senf abgeblüht ist, verströmen jetzt die Phacelia und der Dill einen schönen Duft und werden bei dem schönen Sommerwetter reichlich von den Bienen angeflogen.

Seit einigen Wochen steht nun auch das neue Schild mit den vielen Namen unserer Blühpaten am Feldrand.

Wir freuen uns sehr, dass Besucher kommen und unseren Rundweg durch die Blühfläche nutzen.

Neben den Bienen gibt es auch Rehe, Hasen, Fasane und Greifvögel zu beobachten.  Eine Schleiereule findet reichlich Nahrung (Mäuse) in der Blühfläche und füttert fleißig ihre Eulenkinder in unserem Eulenkasten auf dem Hof.

Im Garten erfreuen wir uns auch über viele Wildbienenarten und Schmetterlinge – ein wahrer Magnet ist zur Zeit der Sommerflieder.

Juni 2022

Unsere Blühflächen..

Begrüßen Sie mit uns die Blühfläche 2022/23. Dank der Unterstützung unserer Blühpaten konnten wir eine Fläche von 18.450 Quadratmeter als Nahrungsquelle für unsere Bienen und Insekten ansäen.

Wir haben wieder zu unterschiedlichen Zeitpunkten die Saat ausgebracht, um den Bienen bis in den Herbst hinein ein reichliches Nahrungsangebot bieten zu können.

Auf dem Drohnenfoto erkennt man deutlich den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Pflanzen. Die ersten Abschnitte blühen bereits und der letzte Abschnitt wurde erst in der vergangenen Woche gesät.

Aus der Ferne erscheint die Blühfläche fast unscheinbar, doch bei näherem Betrachten ist man beeindruckt von der Vielfalt der Blüten und dem Insektenleben.

"Blütenbunt-Insektenreich"..

Durch ihre Blühpatenschaft bei „Brunsbüttel blüht auf“ entstand mit der Gemeinde Eddelak das Partnerprojekt „Blütenbunt-Insektenreich“ an der Eddelaker Mühle. Auch hier entsteht auf der rund 4000 Quadratmeter großen Fläche eine Idylle für die Insektenwelt.

Aus dem garten..

Auch unser Garten bietet wieder viele Möglichkeiten Bienen bei der Arbeit zu beobachten.

Mai 2022

Wildbienen sind sehr standortstreu. Die alleinlebenden Spezialisten entfernen sich kaum weiter als 50 bis 300 Meter von ihrem Nistplatz. Daher freuen wir uns riesig, dass wir auch in diesem Jahr schon 17.000 Quadratmeter Blühfläche an Blühpaten vergeben konnten. Eine kleine Restfläche steht noch zur Verfügung!

Das neue Blühpatenjahr ist mit viel Sonnenschein, aber relativ niedrigen Temperaturen und kaum Niederschlägen, gestartet. Die Natur zeigt sich von seiner schönsten Seite und bietet mit seinen vielen Blüten an den Obstbäumen, auf den Rapsfelder und an den Frühlingssträuchern für ein reichliches Nahrungsangebot für die Wildbienen.

Sind diese verblüht, möchten wir im Sommer und Spätsommer mit unserer Blühfläche den Bienen das so dringend benötigte Nahrungsangebot bieten und werden wieder in mehreren Teilabschnitten die Saat ausbringen. Am 5.Mai hat die erste Aussaat stattgefunden und wir mussten aufgrund der großen Trockenheit die Fläche mit Wasser aus dem Fleet beregnen.

Vor dem Insektenhotel ist viel Aktion – die Niströhren werden fleißig genutzt!

April..

Nach einigen Wetterkapriolen in den letzten Wochen konnten wir uns über die Ostertage an herrlichem Sonnenwetter freuen.

Auch die zweifarbigen Sandbienen nutzten die wärmenden Sonnenstrahlen, um ihre Erdnester zu verlassen.

Der Frühling kommt..

Der März ist da – endlich sind die Tage wieder heller und länger! Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge blühen und auch die Narzissen öffnen ihre Köpfchen.

Voller Freude haben wir die ersten „Frühstarter“ unter den Wildbienen entdeckt, obwohl die Temperaturen noch sehr niedrig sind. Die Frühblüher und auch Hasel, Erlen und Weiden bieten nach einer langen Winterpause Nahrung für die ersten Bienen.

Unsere Blühfläche lassen wir in den nächsten Wochen noch unberührt, damit die Brut der Bienen in aller Ruhe aus den Stängeln und Erdhöhlen schlüpfen kann.